Mitarbeiterschutz · Soziale Einrichtungen

Wenn Helfen
zur Gefahr wird.

Sicherheitsaudits, Schutzkonzepte und psychologisch begleitetes Training für Kinderschutzhäuser, Jugendämter, Frauenhäuser und soziale Träger — entwickelt von einem Praktiker mit nachgewiesener Erfahrung in genau diesem Bereich.

Erfahrungsprofil
25 Jahre
Erfahrung in der Sicherheit
Feldjäger
Militärpolizei der Bundeswehr · Auslandsmissionen
Spezialeinsätze in Hochrisikoländern
Sicherheits­management
Wohlfahrtsverband · Corporate Security
DAX-Konzerne bis CSO-Ebene
B.A.
Studium Security Management
Akademische Fundierung · Normenkompetenz
Was die Forschung zeigt — Gewalt in der Sozialen Arbeit
>50%
der Beschäftigten im Sozial- und Gesundheitswesen erlebten in 12 Monaten mindestens einen verbalen Übergriff
DGUV / forsa Repräsentativbefragung 2024
6.380+
Sozialarbeitende bestätigten: Gewalt ist in allen Feldern der Sozialen Arbeit Alltag — nicht Ausnahme
AVASA-Studie, ver.di / HS Fulda 2025
1 von 4
Beschäftigten im öffentlichen Dienst erlebt Gewalt — physisch, verbal oder psychisch
BMI-Studie Gewalt im öffentlichen Dienst 2022
Die Zahl der Übergriffe in Sozial- und Jugendämtern ist in den zurückliegenden Jahren kontinuierlich gestiegen
Unfallkasse NRW / DGUV-Branchenanalyse
Das strukturelle Problem

Soziale Einrichtungen schützen ihre Klienten.
Wer schützt die Mitarbeitenden?

„Hilfeplangespräche mit bekannt auffälligen Personen. Hausbesuche bei Hochrisikofällen. Inobhutnahmen. Alles ohne Sicherheitsprotokoll."

Mitarbeitende in sozialen Einrichtungen arbeiten täglich mit Menschen in extremen Belastungssituationen. Das Gefährdungspotenzial ist real und belegt. Strukturierte Schutzkonzepte fehlen trotzdem fast überall.

Nicht weil die Einrichtungen es nicht wollen — sondern weil es bisher keine spezialisierten Anbieter gab, die operative Sicherheitserfahrung, echtes Sektorwissen und psychologisch-pädagogische Begleitung verbinden.

Keine Risikoampel für Klienten
Bekannte Gewaltvorgeschichten werden nicht systematisch für die Gesprächsplanung genutzt — weder stationär noch im Hausbesuch.
→ Schutzpflicht nach § 8b SGB VIII
Keine Notfallprotokolle für Gespräche
Wann wird abgebrochen? Wer wird alarmiert? Welches Codewort gilt? Die wenigsten Einrichtungen haben darauf eine verbindliche Antwort.
→ Gefährdungsbeurteilungspflicht §§ 4, 5 ArbSchG
Aufsuchender Dienst ungeschützt
Hausbesuche allein, ohne Lebenszeichen-System, im Revier des Klienten — strukturell gefährlicher als jede stationäre Situation.
→ DGUV Information 207-025
Das Dunkelfeld ist groß
Die DGUV-Statistik erfasst nur körperliche Übergriffe mit Verletzungsfolge. Drohungen, Beschimpfungen, psychische Gewalt sind nicht enthalten. Das tatsächliche Ausmaß liegt ein Vielfaches höher.
→ AVASA-Studie 2025, n=6.380
Leistungsangebot

Vier Module — modular oder als Gesamtpaket

Alle Leistungen bauen aufeinander auf. Die Basis ist immer eine einrichtungsspezifische Analyse — Standardkonzepte ohne Ist-Aufnahme werden nicht angeboten.

Modul 01
Sicherheitsaudit
Grundlage aller weiteren Module
  • Strukturierte Standortbegehung
  • Gefährdungsbeurteilung (ArbSchG §§ 4, 5)
  • Klientenstruktur & Situationsrisiken
  • Vertrauliche Mitarbeiterbefragung
  • Auditbericht mit Handlungsmatrix
Auf Anfrage Festpreis · nach Einrichtungsgröße und Umfang
Modul 02
Schutzkonzept Einrichtung
Stationärer Bereich
  • Direkt aus Audit abgeleitet
  • Notfallplan & Alarmierungsmatrix
  • Risikoampel Klientenkontakt
  • Verhaltensregeln Gesprächssituationen
  • Rechtssicher (SGB VIII § 8b, DGUV)
Auf Anfrage Festpreis · nur nach Audit
Modul 03
Schutzkonzept Aufsuchend
Hausbesuche & mobiler Dienst
  • Lebenszeichen-Protokoll (LZP)
  • 30-Sekunden-Lagebeurteilung
  • 8 Verhaltensregeln in der Wohnung
  • Inobhutnahme-Sonderprotokoll
  • Codewort-System & Abbruchregeln
Auf Anfrage Festpreis · kombinierbar mit Modul 02
Modul 04
Sicherheitstraining
Psychologisch begleitet · Einzigartig am Markt
  • Kompetenzbasiert · 2 Tage Präsenz
  • Realitätsnahe Szenarien unter Druck
  • Operative Trainer: Personenschutz
  • Heilpraktikerin Psychotherapie vor Ort
  • Strukturiertes Debriefing nach Szenarien
  • Zertifikat für Einrichtung & Träger
Auf Anfrage Festpreis · Trainerteam inklusive
Drei Expertisen. Ein Konzept.
Operative Sicherheit
Feldjäger · Bundeswehr
Militärpolizei · Auslandsmissionen · Spezialeinsätze in Hochrisikoländern
Sicherheitsmanagement
Wohlfahrt & Corporate
Wohlfahrtsverband · Corporate Security DAX-Konzerne bis CSO-Ebene · 25 Jahre Praxiserfahrung
Psychologisch-pädagogische Begleitung
Fachliche Kooperationspartnerin
Erfahrungsschwerpunkt Soziale Arbeit · strukturiertes Debriefing · psychologische und pädagogische Nachbereitung realitätsnaher Szenarien

Realitätsnahe Trainingsszenarien erzeugen echten Stress. Die psychologisch-pädagogische Begleitung durch eine erfahrene Fachkraft mit Sozialarbeitshintergrund ist deshalb kein optionales Sicherheitsnetz. Es ist professionelles Trainingsdesign.

Vollpaket — Alle vier Module
Integrierte Sicherheitsarchitektur

Audit → Schutzkonzept stationär & aufsuchend → Training mit psychologischer Begleitung. Aufeinander aufgebaut, rechtssicher dokumentiert.

Individuelles Angebot
nach Einrichtungsgröße und Modulauswahl Angebot anfragen
Trainingsansatz

Kompetenzbasiert — nicht themenbasiert

Wissen über Deeskalation hilft im Ernstfall nicht. Was hilft, ist Körpergedächtnis aus wiederholtem Training unter echtem Druck.

Die meisten Trainings vermitteln Wissen über Deeskalation. Das Problem: Unter akutem Stress ist kognitives Wissen nicht abrufbar. Was funktioniert, sind eingeübte Muster — Körpergedächtnis aus wiederholtem Training unter Druck.

Die didaktische Grundregel

Wissen verfällt. Körpergedächtnis bleibt. Alles was im Training in Automatismus übergegangen ist — hilft im Ernstfall. Alles was nur verstanden wurde — nicht.

Die Drei-Schichten-Methode

1
Kennen — kognitive Grundlage
Begreifen, benennen, einordnen. Noch kein Körpereinsatz. Allein reicht das nicht.
2
Können — Ausführen ohne Druck
Üben mit Partner, Fehler sind erwünscht. Körpergefühl aufbauen. Noch kein Ernstfall.
3
Automatisieren — unter echtem Stress
Realitätsnahe Szenarien mit steigendem Druck. Reaktion ohne bewusste Entscheidung. Das ist das Ziel.

Die sechs Kernkompetenzen

K 01
Lagebeurteilung & Risikowahrnehmung
Warnsignale in Echtzeit erkennen — nicht im Nachhinein. Erkennen ist Wahrnehmung, kein Denkvorgang.
K 02
Deeskalationskommunikation
Verbal und körpersprachlich. Wer innerlich hochgeht und äußerlich deeskaliert, scheitert — der Klient liest den Körper.
K 03
Gesprächsabbruch
Die Entscheidung treffen und sofort durchführen. Kern: Abbruch ist professionell — nicht Versagen. Diese Erlaubnis muss trainiert werden.
K 04
Notfallprotokoll & Alarmierung
Codewort, Alarm, Evakuierung — automatisiert. Fehlalarm-Scham wird direkt adressiert: Ein nicht ausgelöster Alarm ist gefährlicher.
K 05
Verhalten im aufsuchenden Dienst
Türschwellen-Check, Raumanalyse, Abbruchentscheidung ohne institutionelle Schutzstruktur. Nur im simulierten Wohnumfeld trainierbar.
K 06
Stressregulation & Selbstwahrnehmung
Freeze, Zittern, Stimmbruch als normale Stressantworten verstehen. Aufgabe der psychologisch-pädagogischen Begleitung im integrierten Debriefing.
Bewusst ausgeschlossen
Körperliche Selbstverteidigung
Sozialarbeitende sollen nicht kämpfen. Sie sollen erkennen, deeskalieren, abbrechen, fliehen. Wer Abwehrtechniken trainiert, bleibt länger in Situationen, in denen er weg sein sollte.
Referenzprojekte

Nachgewiesene Praxiserfahrung — nicht aus dem Lehrbuch

Alle Referenzprojekte auf Wunsch mit Trägernennung im persönlichen Gespräch belegbar.

Referenz
Erstaufnahmeeinrichtungen für Geflüchtete
Sicherheitskonzept · Notfallplan · Deeskalationsseminare

Vollständige Sicherheitsarchitektur für Einrichtungen mit multikultureller Belegschaft und traumatisierter Klientel — bei einem bundesweiten Wohlfahrtsverband.

Referenz
Obdachlosenunterkunft
Sicherheitskonzept · Schutzkonzept · Mitarbeiterschulung

Risikoanalyse und Schutzkonzept für Einrichtung mit sucht- und psychiatrieerfahrener Klientel. Alarmierungsplan, Verhaltensregeln, Schulung.

Referenz
Aufsuchender Sozialdienst
Hausbesuchs-Protokoll · Lebenszeichen-System · Schulung

Schutzprotokolle für Hochrisiko-Hausbesuche: Lebenszeichen-System, Codewort, Abbruchregeln, Mitarbeiterschulung.

CSO-Ebene
Corporate Security · DAX-Gruppe
Krisenmanagement · Personenschutz · Geheimschutz · 9 Länder

11 Jahre Sicherheitsleitung auf CSO-Ebene, 45 Standorte, amtlicher Geheimschutz, internationale Evakuierungsplanung.

Hinweis: Die Träger der sozialen Referenzprojekte werden auf eigenen Wunsch nicht namentlich genannt. Im persönlichen Gespräch können alle Referenzen mit Trägernennung belegt werden.
Für wen

Zielgruppen

Alle Einrichtungen, in denen Mitarbeitende regelmäßig mit Menschen in Krisensituationen in Kontakt sind — stationär oder aufsuchend.

Kinderschutzhäuser & Mutter-Kind-Einrichtungen

Sorgerechtskonflikte als Hochrisikosituationen — Schutzpflicht nach § 8b SGB VIII

Frauenhäuser

Täternähe als permanentes Risiko — höchste Gefährdungsstufe im sozialen Bereich

Referenz vorhanden
Erstaufnahme für Geflüchtete

Traumatisierte Klientel, Sprachbarriere, Enge — mit direkter Praxiserfahrung

Referenz vorhanden
Obdachlosenunterkünfte

Sucht, psychische Erkrankung, Gewaltpotenzial als Dauerrisiko

Jugendämter & Sozialer Dienst

Hilfeplangespräche mit Hochrisikofällen, Inobhutnahmen ohne Schutzstruktur

Mobiler Sozialdienst

Ambulante Betreuung, Hausbesuche — strukturell gefährlicher als stationär

Jugendhilfe & Heimerziehung

Regelmäßige Gewaltvorkommnisse — Personalschutz gesetzlich gefordert

Wohlfahrtsträger & Verbände

DRK · AWO · Caritas · Diakonie · Paritätischer — Rahmenverträge möglich

Vorgehen

Von der Analyse zur gelebten Sicherheitskultur

Jedes Engagement beginnt mit einer einrichtungsspezifischen Ist-Aufnahme. Kein Konzept ohne Audit. Kein Training ohne Konzept.

1
Erstgespräch

Kostenfrei, unverbindlich. Bedarfsklärung und erste Einschätzung des Risikoprofils Ihrer Einrichtung.

2
Sicherheitsaudit

1–2 Tage vor Ort. Begehung, Befragung, Risikoanalyse. Auditbericht mit Gefährdungsbeurteilung nach ArbSchG.

3
Schutzkonzept

Einrichtungsspezifisch, direkt aus Audit abgeleitet. Rechtssicher, sofort einsatzbereit. Kein Standarddokument.

4
Training & Umsetzung

Kompetenzbasiertes 2-Tage-Training mit operativen Trainern und psychologischer Begleitung. Jährliche Auffrischung möglich.

Das Erstgespräch
ist kostenlos.

Ich höre mir Ihre Situation an, gebe eine erste Einschätzung des Risikoprofils und erkläre, welche Module für Ihre Einrichtung sinnvoll wären. Kein Druck, kein Angebot ohne Ihren Auftrag.

Erstgespräch kostenfrei & unverbindlich
Erreichbar per Telefon und E-Mail
Transparente Festpreise — individuell nach Einrichtungsgröße
Audit zu 100% auf Vollpaket anrechenbar
Freiberuflich — direkte Ansprechbarkeit
Didaktisches Konzept als Trägerbeilage auf Anfrage
Referenzen mit Trägernennung im persönlichen Gespräch
Direktkontakt
Johan Mohr
MSC — Mohr Security Consulting · ProTect Social
Mobil
0151 / 408 02 880
Jetzt anrufen info@protect-social.de

Freiberuflich tätig · Individuelle Festpreise auf Anfrage
Reisekosten gesondert nach Aufwand